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DIHK kritisiert „Verstoß gegen internationales Recht“

US-Strafzölle auch für Stahl und Aluminium aus der EU

Die USA belegen ab 1.Juni auch Stahl und Aluminium aus der Europäischen Union, aus Mexiko und Kanada mit Strafzöllen. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), mahnt die EU zur Geschlossenheit bei der Verteidigung offener Märkte. Im Zweifel seien Gegenmaßnahmen nötig.

Schweitzer: „Mit der Einführung von Strafzöllen selbst gegen engste Verbündete brechen die USA internationales Recht. Immerhin wissen wir jetzt, woran wir sind.

Verlieren werden alle: US-Verbraucher, europäische Unternehmen sowie der Produktionsstandort USA. Die Begründung für die Zölle ist an den Haaren herbeigezogen.

Jetzt gilt es, den Schaden in Grenzen zu halten – und europäische Geschlossenheit zu zeigen. Im Zweifel sind Gegenmaßnahmen nötig, um die EU-Position zu stärken. Sonst besteht die Gefahr, dass Zugeständnisse unsererseits zu immer neuen Zumutungen aus den USA führen – zum Schaden unserer Wirtschaft.

So wichtig es ist, im Gespräch mit den USA zu bleiben, als Partner verhandelt man nicht im Boxring. Mindestens jeder vierte Arbeitsplatz in Deutschland hängt am Export, fast jeder zweite Euro kommt aus dem Auslandsgeschäft. Für offene Märkte und international faire Wettbewerbsbedingungen einzustehen, ist deshalb oberstes Gebot – notfalls auch mit härteren Bandagen.“

Pressemitteilung / Deutscher Industrie- und Handelskammertag

 

 


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