Ringstorff würdigt Verhältnis zur Wojewodschaft Westpommern
„Immer mehr polnische Bürger und Investoren siedeln sich in Mecklenburg-Vorpommern an.
Darüber freuen wir uns sehr. Sie sind ein Gewinn für uns und wir sind bestrebt, ihnen und ihren Familien das Einleben und die Integration so weit es geht zu vereinfachen“, erklärte Ministerpräsident Dr. Harald Ringstorff auf der Festveranstaltung anlässlich der Präsentation 2008 der Wojewodschaft Westpommern in Ludwigslust. Erleichtert werde das grenzüberschreitende Zusammenleben dabei durch die verbesserten Grenzverbindungen wie in Ahlbeck und Garz auf Usedom und der vor kurzem für den Pkw-Verkehr frei gegebene Übergang zwischen Hintersee und Dobieszczyn. „Aufgrund dieser positiven Entwicklungen bin ich zuversichtlich, dass auch die Usedomer Bäderbahn bald bis Swinemünde durchfahren und so noch mehr zur Belebung unserer Beziehungen und zur Attraktivität der Urlaubsregion beitragen kann“, so Ringstorff.
2008 findet zum sechsten Mal eine Präsentation der Wojewodschaft Westpommern in Mecklenburg-Vorpommern statt. Der Ministerpräsident: „Hunderte von gemeinsamen Projekten, zahlreiche Partnerschaften, feste Verbindungen und Netzwerke über die Grenze hinweg sind in der Zwischenzeit entstanden. Das zeigt, dass das Interesse unserer beiden Regionen, einander zu treffen, miteinander zu sprechen und auch miteinander Geschäfte zu machen, auf einem soliden Fundament steht.“
Die Präsentation stelle erneut unter Beweis, welche großen Fortschritte in der nachbarschaftlichen Zusammenarbeit erzielt worden seien. Ringstorff: „Mecklenburg-Vorpommern wird auch in Zukunft im Prozess der Annäherung der Regionen und der beiden Völker eine aktive Rolle spielen. In den deutsch-polnischen Beziehungen hat die Zusammenarbeit der Regionen, insbesondere zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Westpommern, einen festen Platz. Unsere Partnerschaft ist beständig und stabil. Mit den Partnern in Westpommern sind wir uns einig, dass wir in diesem Geist in Zukunft weiter kooperieren wollen.“ Der Ministerpräsident kündigte an, dabei auch neue Themen aufzugreifen, wie etwa eine engere Kooperation im Bereich der Bibliotheken, und forderte auf: „Arbeiten wir auch in Zukunft tolerant, zielgerichtet, vor allem aber mit Freude und Herzenswärme zusammen.“
Ringstorff dankte allen Mitwirkenden an der Präsentation, vor allem dem Bürgermeister und den Mitarbeitern der Stadt Ludwigslust.
An der Veranstaltung nahmen als Spitzenvertreter der Wojewodschaft Westpommern erstmalig gemeinsam im Rahmen einer Präsentation in Mecklenburg-Vorpommern der zuständige Wojewode Zydorowicz und Marschall Husejko teil. Nach der polnischen Verfassungsordnung ist der Wojewode oberster Vertreter der polnischen Zentralregierung und der Marschall Repräsentant der regionalen Selbstverwaltung in einer Wojewodschaft.

